Erfahrungsberichte

Vielleicht haben Sie Interesse an meinem Angebot, sind aber unsicher, ob es für Sie passen könnte. Oft kann es eine erste Orientierung sein, Erfahrungen von anderen zu lesen. Daher an dieser Stelle einige Erfahrungsberichte von TeilnehmerInnen. Diese Berichte verändere oder kürze ich bewußt nicht, um die Erfahrungen, die den TeilnehmerInnen wichtig sind auch ganz da sein zu lassen.

»Seit einigen Wochen merke ich in mir ein anderes Körpergefühl. Er fühlt sich neu und unfassbar an. So etwas habe ich noch nie erlebt. Früher konnte ich nie in meinen Körper hineinhören. Ich spürte, dass es nicht geht und ich meine Grenzen nicht setzen konnte - auch wenn ich sie hätte setzen sollen weil ich über sie hinausging. Vor allem durch das Einzelyoga merke ich, dass ich langsam an einen Punkt komme, die Entdeckerin meines Körpers zu sein. Zu merken, was mit mir passiert, dass mein Körper mit mir redet und mir sagt, wo die Grenze ist an der es nicht mehr weitergeht, es mir jetzt zu viel wird oder ich nur so weit kann und nicht weiter. Mein Körper braucht seine Ruhe auch wenn ich es vielleicht noch nicht möchte. Mein Lieblingssatz ist: mein Körper holt sich was er braucht, auch wenn ich es vielleicht noch nicht will. Ich mache durch das Yoga momentan solche guten Erfahrungen. Klar, manchmal ist es nicht immer einfach für mich, aber seit Wochen merke ich, Woche für Woche, dass ich meinen Weg finde, der noch weitergehen wird. Ich weiß nicht, wo ich noch hingebracht werde, aber ich bin gespannt auf meine Entdeckungsreise in meinen Körper. Ich bin beeindruckt, was mit mir so geschieht.    mehr...

»Ich habe lange nach den richtigen Worten gesucht, die ausdrücken, was Yoga für mich bedeutet, wie es mir hilft und bisher geholfen hat.
Letztendlich kam ich zu dem Entschluss, dass ich das was ich beim Yoga empfinde nicht in Worte fassen kann.
Bevor ich angefangen hab Yoga zu machen, litt ich unter starken Depressionen, einem Wasch­zwang und selbstverletzendem Verhalten. Yoga ist keine gute Fee, die meine Pro­bleme wegzaubert aber es hilft mir morgens aus dem Bett zu kommen und in die Schule zu gehen. Es gibt mir Kraft meinen Alltag zu meistern, es stabilisiert mich, bei aufkom­menden Problemen bin ich viel gelassener, in der Schule kann mich etwas besser konzentrieren und ich habe mehr Selbstvertrauen. Durch Yoga habe ich überhaupt erst ein Gefühl davon bekommen, dass ich LEBE und dass es sich lohnt für dieses Leben zu kämpfen.   mehr...

»Bei meiner Yogapraxis heute Morgen kam mir ein Satz in den Sinn, mit dem ich meinen Erfahrungsbericht beginnen möchte: „Dein Körper ist der Tempel deiner Seele. Räume auf und reinige ihn, damit sie sich darin wohlfühlen kann.”
Als ich mit dem traumasensiblen Yoga begann, hätte mich dieser Satz erschreckt und ver­mutlich wäre ich schreiend davongerannt. Mein Körper war für mich der Feind: verab­scheuenswürdig, beängstigend, verräterisch. So behandelte ich ihn und somit auch mich selbst. Bereits bei dieser Formulierung wird mir bewusst, wie getrennt beides doch war.
Mein Körper hatte nichts mit mir zu tun. Und wer ICH ist, davon hatte ich auch keine Ahnung. Meine Mittel zur „Feindbekämpfung” waren selbstverletzendes Verhalten, eine Essstörung und möglichst körperliche Grenzen zu überschreiten. Den Körper als Tempel zu bezeichnen? Niemals.   mehr...