Über mich
Mein Name ist Sandra Nitya Ulmer, ich bin Jahrgang 1977.
Mein beruflicher Werdegang umfasst unter anderem folgende Aus- und Weiterbildungen:
- Diplom-Sozialpädagogin
- Yogalehrerin (Grundausbildung und Fortgeschrittenenausbildung in Indien) mit diversen Weiterbildungen
u.a. bei Dr. Bessel van der Kolk (USA), Dr. Uma Krishnamurthi - Weiterbildung kreative Traumatherapie
- Traumatherapeutin nach Dr.Peter Levine (somatic experiencing)
Auf meinem beruflichen Weg als Sozialpädagogin bin ich über 10 Jahre lang immer wieder mit viel Schmerz meiner KlientInnen konfrontiert worden. Seien es Traumata oder schwierige Lebensumstände in denen Menschen meine professionelle Hilfe gewünscht haben. Im Yoga habe ich zunächst für mich einen Ausgleich gefunden zu all dem Schweren. In der Arbeit als Yogalehrerin erfahre ich nun immer wieder die wohltuenden, heilsamen und stärkenden Wirkungen des Yoga für meine TeilnehmerInnen (ob traumatisiert oder nicht) - und auch weiterhin für mich. Yoga zu unterrichten ist für mich eine andere Art und Weise, Menschen auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten. Achtsam, wohlwollend und herzlich.
Mein persönlicher Lebensweg war und ist geprägt von kleinen Schritten und großen (Welt)Reisen, von Höhen und Tiefen. Aus all diesen Schritten entstand eine große Dankbarkeit und Ehrfurcht für das Leben und der Wunsch, andere Menschen zu begleiten.
Die Idee
Warum Yoga? Und warum die Verbindung von Yoga und Trauma?
Im Yoga habe ich das gefunden, wonach ich lange gesucht habe. Einen ganzheitlichen Lebensweg, der mich immer mehr zu mir selbst führt.
Mit weitem Herzen unterrichte ich klassisches Yoga für jedermann. Jede Unterrichtsstunde ist für mich eine persönliche Bereicherung. Es bereitet mir große Freude, hinzuführen und hinzuweisen auf den Reichtum des Yoga, Fragen zu beantworten oder auch mal keine Antwort zu wissen, selbst Suchende zu sein. Yoga zu unterrichten ist für mich kein Beruf. Es ist meine Berufung, das, was mich im Innersten erfüllt.
Von dort war der Weg nicht mehr weit, mein Wissen und meine Begeisterung über Yoga mit meinem Wissen über Trauma zu verbinden, um auch traumatisierten Menschen diesen Weg des Yoga zu sich selbst zu eröffnen. Die Idee zu dieser Verbindung entstand eines Morgens während meiner eigenen Yogapraxis. Auf der Suche nach bereits vorhandenen Angeboten dieser Art wurde ich in Deutschland nicht fündig. So habe ich mein eigenes Konzept erarbeitet und biete seit Juli 2008 Traseyo®- traumasensibles Yoga an. Meines Wissens bin ich deutschlandweit die einzige, die ein fundiertes und fachlich untermauertes Konzept traumasensiblen Yogaunterrichts für Betroffene anbietet.
Mein Anliegen
... ist es, Sie auf Ihrem Weg bestmöglich zu begleiten. Klassisches Yoga und Traseyo® bieten mir diese Chance, worüber ich sehr dankbar bin. Respekt, die Achtung von Grenzen, der Blick auf das, was gut ist und einem gut tut, ist mir ebenso wichtig, wie ernst zu nehmen was schwierig und schmerzhaft ist und vielleicht (noch) nicht möglich. Es ist mir auch ein Anliegen, die Begleitung, Unterstützung und Hilfe, die ich auf meinem persönlichen Lebensweg erhalten habe, an Sie weiterzugeben.
Ich freue mich darauf, Sie kennen lernen zu dürfen.
Als ich mich selbst zu lieben begann
Charlie Chaplin an seinem 70.Geburtstag, 16.04.1959:
„Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man „Vertrauen”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
daß emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man „Authentisch-sein”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, daß alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „Reife”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man „Ehrlichkeit”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist „Selbstliebe”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man „Demut”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es „Bewusstheit”.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
daß mich mein Denken armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „Herzweißheit”.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, „das ist das Leben”!”

